Prinzip des Ätzprozesses: Das Ätzen kann auch photochemisch erfolgen. Durch die Herstellung und Entwicklung einer Belichtungsplatte wird der Schutzfilm des Ätzbereichs entfernt. Der vom Schutzfilm befreite Teil des Edelstahls kommt mit der zum Ätzen verwendeten chemischen Lösung in Kontakt, wodurch ein Auflösungs- und Korrosionseffekt erzielt wird, der einen konkav-konvexen oder hohlen Formeffekt erzeugt.
Ablauf des Ätzprozesses:
Belichtungsverfahren: Material öffnen → Material reinigen → Trocknen → Laminieren → Trocknungsbelichtung → Entwickeln → Trocknen → Ätzen → Entlacken
Siebdruck: Material – Reinigungsplatte – Siebdruck – Ätzen – Film
Die Vorteile des Ätzens liegen auf der Hand. Es ermöglicht eine präzise Bearbeitung der Metalloberfläche und verleiht ihr spezielle Effekte. Der einzige Nachteil besteht darin, dass die Lösung dieser ätzenden Flüssigkeiten potenziell gesundheits- und umweltschädlich sein kann. Wie bereits erwähnt, hinterlässt die Oberflächenbehandlung von Edelstahl nach einem weiteren Nachbearbeitungsprozess jedoch keine gesundheitsschädlichen chemischen Substanzen auf der Oberfläche.
Beitragszeit: 24. Juni 2019
